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E-Learning 2.0

Richard McManus beschäftigt sich heute in seinem Read/Write Web mit dem eLearning 2.0. In dem sehr interessanten zweiteiligen Beitrag geht es um den Einsatz von Weblogs, PodCasts, Wikis usw. im Bildungswesen. Mit jeder Menge interessanter Links. Lesen lohnt sich.
9.8.06 17:02


Studie: Notebook-Klassen bringen was

Schüler lernen in Notebook-Klassen selbstständiger, der Unterricht macht gerade Jüngeren mehr Spaß und motiviert sie zum Lernen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine wissenschaftliche Untersuchung der Medienpädagogin und E-Learning-Expertin Prof. Gabi Reinmann von der Universität Augsburg. Lehrer in Notebook-Klassen nutzen stärker offene Unterrichtsformen und schlüpfen in eine neue Rolle, nämlich in die eines Beraters. Und: Schüler in Notebook-Klassen üben sich mehr in Problemlösefähigkeit, in sozialer Kompetenz wie beispielsweise Teamfähigkeit sowie in Medienkompetenz, so das Ergebnis.

Ein Jahr lang haben die Wissenschaftler die Arbeit in drei Klassen im Mittlere-Reife-Zug der Hauptschule Geretsried unter die Lupe genommen. "Die Hauptschule bietet für die Einrichtung von Notebook-Klassen besonders gute Voraussetzungen. Der Einsatz des Computers ist in vielen Unterrichtsfächern schon sehr lange im Lehrplan verankert, ebenso wie fächerübergreifender und projektorientierter Unterricht", sagt Susanne Fiedler, Klassenleiterin einer Notebook-Klasse an der Hauptschule Geretsried. Vor vier Jahren hat sie die Notebook-Klassen an der Hauptschule eingeführt.

In Bayern gibt es insgesamt 50 Notebook-Klassen, davon 40 im Rahmen des Projektes "i lern" der Stiftung Bildungspakt Bayern. "Wir wollten wissen, in welchen Bereichen es sinnvoll ist, Notebooks im Unterricht einzusetzen", betont Regina Pötke, Geschäftsführerin der Stiftung Bildungspakt Bayern. Und es habe sich gezeigt: Durch die Arbeit mit den Notebooks können die Schüler Informationen besser recherchieren, diese klarer strukturieren und präsentieren.

Notebook-Einsatz führt aber nicht automatisch zu besseren Noten. "Erfreulich ist, dass die fachlichen Leistungen konstant bleiben und gleichzeitig andere Fertigkeiten wie Problemlösen und Informationsmanagement verbessert werden", erklärt Reinmann. Auch hat sich im Rahmen der einjährigen Einzelfallstudie gezeigt, dass der Vorwurf, Schüler von Notebook-Klassen würden die Geräte nachmittags ausschließlich für Computer-Spiele gebrauchen, falsch ist. Vielmehr setzen sie den Rechner stärker für Hausaufgaben ein als die Vergleichsklasse. "Die Lehrkräfte brauchen aber praktikable Konzepte und Materialien für den Laptop-Unterricht. Davon gibt es leider noch zu wenig", so Reinmann.

Im Rahmen des Projekts "i lern" besitzt jeder Schüler einer Klasse ein eigenes Notebook, das er überall nutzen kann. Für "soziale Härtefälle" wurde bei der Stiftung eigens ein Fonds eingerichtet, der 55 Prozent der Anschaffungssumme übernimmt.
26.7.06 14:48


Mehr als ein Drittel der EU-Bevölkerung ohne Computerkenntnisse

Im Jahr 2005 hatten 37 Prozent der 16- bis 74-Jährigen in der EU keine Computer-Grundkenntnisse. Dieser Prozentsatz lag bei Frauen mit 39 Prozent etwas höher als bei Männern (34 Prozent). Bei den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wies die Erhebung ferner erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern auf. Große Unterschiede gab es auch zwischen den Altersgruppen und den verschiedenen Bildungsniveaus. Diese Angaben wurden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union, heute in Luxemburg veröffentlicht.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, hatte mehr als die Hälfte der Befragten in Griechenland (65 Prozent), Italien (59 Prozent), Ungarn (57 Prozent), Zypern und Portugal (jeweils 54 Prozent) und Litauen (53 Prozent) keine Computer-Grundkenntnisse. In Dänemark (10 Prozent), Schweden (11 Prozent), Luxemburg (20 Prozent), Deutschland (21 Prozent) und in Großbritannien (25 Prozent) hingegen hatte nur weniger als ein Viertel der Bevölkerung keine E-Kompetenz. Bei den älteren Menschen war der Anteil höher. In der EU besaßen durchschnittlich 65 Prozent der 55- bis 74-Jährigen keine Computerkenntnisse. Dieser Prozentsatz reichte von 27 Prozent in Dänemark und Schweden bis zu 93 Prozent in Griechenland.

In der Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen hatten in der Union 29 Prozent keine Computer-Grundkenntnisse, während 17 Prozent geringe Kompetenz aufwiesen (verglichen mit 15 Prozent der Gesamtbevölkerung), 29 Prozent hatten mittlere Wissen (verglichen mit 26 Prozent) und 25 Prozent sehr gute Kenntnisse (verglichen mit 22 Prozent). In Dänemark und Luxemburg gaben 45 Prozent dieser Altersgruppe an, über sehr gute Computer-Grundkenntnisse zu verfügen, im Gegensatz zu 10 Prozent in Griechenland und 11 Prozent in Lettland und Polen. Bei den 16- bis 24-Jährigen waren in der EU 10 Prozent nicht in der Lage, einen Computer auch nur für grundlegende Aufgaben zu nutzen, die meisten davon in Ungarn (34 Prozent), Griechenland (32 Prozent) und Italien (28 Prozent).

Auf der anderen Seite hatten 40 Prozent dieser Altersgruppe in der EU sehr gute IT-Kenntnisse - mit den höchsten Anteilen in Slowenien (67 Prozent), Luxemburg (64 Prozent) und Dänemark (59 Prozent). Generell mangelt es Erwerbslosen eher an Computerkenntnissen als der Gesamtbevölkerung, ausgenommen Griechenland, wo 56 Prozent der Erwerbslosen über keine Computerkenntnisse verfügten, verglichen mit 65 Prozent der Gesamtbevölkerung, Zypern (42 Prozent verglichen mit 54 Prozent), Deutschland (16 Prozent verglichen mit 21 Prozent) und Schweden (10 Prozent verglichen mit 11 Prozent).

In allen Mitgliedstaaten spielte der Bildungsstand eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des PC-Wissens, wobei mit zunehmendem Bildungsniveau auch die Technik-Kompetenz stieg. Im Durchschnitt hatten nur 11 Prozent der Höhergebildeten keine Computerkenntnisse, wobei die Werte zwischen 2 Prozent in Schweden und 24 Prozent in Estland lagen, während 41 Prozent sehr gute Kenntnisse angaben. Bei den Studenten in der EU gab es nur einen kleinen Prozentsatz mit keinen oder geringen Computerkenntnissen (4 Prozent bzw. 11 Prozent). In dieser Gruppe hatten 41 Prozent mittlere Kenntnisse, während 43 Prozent über sehr gute Kenntnisse verfügten.
20.6.06 20:02


Bildung auf Gutschein: 750 Euro für die berufliche Qualifizierung

10.000 Bildungsschecks in knapp vier Monaten – so lautet die Zwischenbilanz der nordrhein-westfälischen Weiterbildungsinitiative "Bildungsscheck NRW". Bis Mai nutzten rund 10.000 Unternehmen oder Privatpersonen das Angebot des Landes, Kosten für Weiterbildungsmaßnahmen anteilig zu übernehmen. "Allein 7000 Schecks wurden an Unternehmen ausgehändigt. Die Betriebe haben sich unseren Aufruf, mehr in berufliche Weiterbildung zu investieren, erkennbar zu Herzen genommen", resümiert Arbeitsminister Karl-Josef Laumann in Düsseldorf. Das im Januar 2006 unter dem Motto "Machen Sie, dass Sie weiterkommen – mit dem Bildungsscheck" gestartete Angebot der nordrheinwestfälischen Landesregierung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 250 Beschäftigten, die Nachholbedarf bei der beruflichen Weiterbildung haben. Machen Arbeitnehmer davon Gebrauch, übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die Hälfte der Kursgebühren – maximal 750 Euro pro Bildungsscheck. Bis Ende 2007 stellt das Land Nordrhein-Westfalen rund 20 Millionen Euro für die landesweite Verbreitung der Bildungsschecks zur Verfügung, etwa 25.000 Beschäftigte können finanziell unterstützt werden. Es handelt sich um Mittel des Europäischen Sozialfonds, mit denen die Beschäftigung in den Mitgliedsstaaten der EU gefördert wird.
16.6.06 22:27


Taste funktioniert nicht mehr

Sehr geehrte Damen und Herren,

im vergangenen Dezember haben wir über die Bildungsoffensive ein EduBook erworben, an dem wir viel Freude haben. Nun haben wir allerdings ein Hardwareproblem (eine Taste - Rückwärts löschen funktioniert nicht mehr) und wissen nicht, wie wir dies lösen können. Auf der HP Homepage kommen wir mit der Typenbezeichnung in den "professional support", was uns aber leider nicht weiter hilft. Können Sie uns weiterhelfen? Am liebsten wäre es mir, wenn ich den Laptop selbst irgendwohin bringen könnte und ihn nicht versenden muss. Ich gehe doch sicher recht in der Annahme, dass dies noch unter die Gewährleistung fällt.

Freundliche Grüße aus Köln!
Antje Drenk

Hallo Antje,

leider wurde bei dem E-Mail-Formular hier Deine E-Mail-Adresse nicht mit übertragen, so dass wir Dir nicht direkt antworten können. Schickst Du uns noch mal direkt eine Mail an bildungsoffensive@arcor.de. Ich denke, dass es sich um einen Gewährleistungsfall handelt und wir werden uns drum kümmern.

Viele Grüße

Kati 

 

14.5.06 10:34


Englisch lernen mit dem EduBook

Deutsche Schüler zeigen im Fach Englisch gravierende Leistungsunterschiede. Das ist das Ergebnis der Studie "Deutsch Englisch Schülerleistungen International" (Desi). Demnach gibt es im Englischunterricht vor allem an Gymnasien eine "sehr starke Leistungsspitze" von zehn bis fünfzehn Prozent der Schüler, deren Kompetenzen weit über das Anforderungsniveau der Lehrpläne hinausragten. Andererseits weist die Studie nach, daß es in den Hauptschulen, integrierten Gesamtschulen und Schulen mit mehreren Bildungsgängen auch "deutliche Defizite" gibt. In den Hauptschulen erreichte nur rund ein Drittel der Schüler "das Regelziel der Bildungsstandards", heißt es in der Studie.

Erstmals konnten die Wissenschaftler nachweisen, daß Migrantenkindern, die bereits Deutsch als zweite beziehungsweise fremde Sprache erworben haben, das Erlernen der Fremdsprache Englisch vergleichsweise leichter fällt. "Das Aufwachsen in einer mehrsprachigen Familie ist unter sonst gleichen Lernbedingungen im Englischen mit einem Leistungsvorsprung verbunden, der den Gewinn mindestens eines halben Schuljahres ausmacht", stellten die Experten fest. Schüler mit ausschließlich nichtdeutschem Sprachhintergrund zeigten insgesamt aber im Englischen vergleichsweise gute Leistungen.

Die Notwendigkeit, die englische Sprache gut zu beherrschen, hat der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, betont. Der Rheinischen Post (Samstagausgabe) sagte er: "Junge Leute sollten diese Sprache gut beherrschen, wenn sie ins Berufsleben einsteigen." Denn viele große Unternehmen in Deutschland haben Englisch längst als zweite Firmensprache eingeführt. Die Schulen
- so der BDI-Chef - müssten deshalb alles daran setzen, "dass es bei Englisch eine Chancengleichheit für alle gibt".

Eine Möglichkeit dafür ist das EduBook der "Bildungsoffensive 2006". Der im Paket enthaltene "Intensivkurs Englisch" des Sprachenspezialisten Digital Publishing berücksichtigt individuell den Leistungsstand des einzelnen Lernenden und ist mit einem interaktivem Vokabeltrainer ausgestattet.

Ein Headset auf den Ohren, das Mikro in der Hand – so lassen sich mit dem „Intensivkurs Englisch“ Vokabeln lernen. Der digitale Sprachtrainer auf dem EduBook nimmt sich Zeit. Geduldig korrigiert er die Aussprache so lange, bis es klappt. Damit auch die Lernenden nicht die Lust verlieren, hält sie „Tim“ mit unterhaltsamen Dialogen bei Laune. „Ein mächtiges Programm – Lernerfolg ist garantiert“, so das Urteil der Redaktion „PC Tipp“, die die neue Version der digitalen Sprachreise in in einem Test bewertete.

 

 

4.3.06 14:28


24.2.06 21:38


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